Heraldik

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Wappenbeschreibung
Wappenbeschreibung von Matthias Oesch, 2006
 
Beschreibung
In blau ein nach rechts gewendeter, goldener (gelb), gesichteter Halbmond, rechts begleitet von einem goldenen sechsstrahligen Stern, hinterlegt ein aufgerichteter silberner (weiss) Pfeil.


Erklärung

Die Beschreibung beschränkt sich lediglich auf das Wappenschild, sie wurde von einem Mitarbeiter des Staatsarchivs Bern kontrolliert. Gemäss Auskunft des Staatsarchivs ist die Blasonierung (Wappen-beschreibung) eines Vollwappens zu riskant. Es ist fast nicht möglich das Oberwappen fehlerfrei zu beschreiben. Deshalb sind nur wenige Blasonierungen, die sich auf das Vollwappen beziehen, zu finden.
Oesch Heraldik oder Vollwappen 2013







Begriff und Herkunft
Der Begriff "Wappen" entstand im Mittelalter und ist gleichbedeutend mit "Waffen". Durch die alles verhüllenden Rüstungen der Ritter bestand die Notwendigkeit eindeutiger Erkennungszeichen, um im Krieg oder bei Turnieren Freund und Gegner eindeutig identifizieren zu können.


Wappenelemente
     
Der Schild (Plural: die Schilde)
Der Schild ist eine Schutzwaffe und der Hauptbestandteil des Vollwappens (Heraldikwappen). Die Wappensammlung (weiter unten) zeigt einige Oesch-Familienwappen.
     
Das Oberwappen
Das Oberwappen bestehend aus all den Teilen, die nicht zum eigentlichen Wappenschild gehören. Diese Teile sind: Helm, Helmdecke, Helmzier, Wulst und evtl.den Schildhaltern.
Helm
Der Helm wurde von den Rittern zum Schutze des Kopfes getragen und beim Ablegen der Rüstung mit dem Schild deponiert, oder zusammen an die Wand gehängt.
Der Stechhelm hat ein schmaler waagrechter Sehschlitz. Diese Helmform wird am Anfang des 15. Jahrhunderts ausschliesslich für den Gebrauch von Turnieren getragen.

Helmdecke

Als Helmdecke wird der Nackenschutz (Sonnenschutz) des Helmes bezeichnet.
Die Farben entsprechen denen des Schildes.
Helmzier und Wulst
Die Helmzier ist ein auf dem Helm angebrachtes Kennzeichen.

Wulst: Hierbei handelt es sich um gedrehte Stoffstreifen in Form eines Kranzes, bestehend aus zwei Farben. Die Farben des Wulstes stimmen mit denen der Helmdecke überein

     

Schildhalter
Die Schildhalter (im Oesch-Wappen in Form von Bären. Entworfen und gezeichnet von Matthias Oesch im Juni 2010) sind keine fest definierten Bestandteile des Vollwappens. Sie machen keine zusätzlichen Aussagen über den Wappeninhaber und dienen lediglich als Dekoration und sind auch nicht erblich.
   

Wappensammlung
Zeichnungen:
Matthias Oesch

Vorlage dieser Oesch-Wappen ist die "Dreizelgenwirtschaft" (Saatfeld = Oesch / Esch).

Wappen von: 1800
Vorlage: Johann Oesch, alt Oberleutnant

von: Oberlangenegg
 
Schildform: Rosshauptschild
 Wappen von: 1800
Vorlage: Johann Oesch, alt Oberleutnant

von: Oberlangenegg
 
Schildform: Tartsche
Wappen von:
Vorlage:


von: Oberlangenegg
 
Schildform: Tartsche
Wappen von: 1848
Vorlage: Johann Oesch, Gemeinde-Schreiber

von: Oberlangenegg
 
Schildform: Tartsche
 
Wappen von:
Vorlage:


von: Oberlangenegg
Schildform: Tartsche
Wappen von: 1934
Vorlage:


von:
Oberlangenegg
Schildform: Tartsche
Wappen von: 1961
Vorlage: Institut für Heraldik Lugano

von: Oberlangenegg
Schildform: Tartsche
 

Vorlage dieser Oesch-Wappen ist die Esche (Baum).

Wappen von: 1871
Vorlage: Christian Oesch, Gemeinde-Schreiber

von: Oberlangenegg
Schildform: Tartsche
Wappen von: 1925
Vorlage:  Staatsarchiv Bern


von: Oberlangenegg
Schildform: Tartsche
Wappen von: 1930
Vorlage: Staatsarchiv Bern


von: Oberlangenegg
Schildform: Tartsche
Wappen von:
Vorlage: Josef Troxler (Sammlung Eckert)

von: Oberlangenegg
Schildform: Tartsche

Vorlagen dieser Oesch-Wappen konnten nicht definiert werden.

Wappen von: ca. 1400



von:
Schildform: Tartsche
Wappen von: 1942
Vorlage: Wappenbuch des Kantons Zug

von: Zug (Balgach)
Schildform: Tartsche
Wappen von: 1763
Vorlage: Johann M.
Oesch, Hofammann

von: Balgach
Schildform: Tartsche
Wappen von:
Vorlage: Matthias Oesch
Beschrieb von Historical Research Center, Dublin Irland, von:
Schildform: Tartsche

Vorlagen dieser Oesch-Wappen konnten nicht definiert werden.
Farbe nur Vermutung.

Wappen von: 1595
Vorlage: Jakob Oesch,
Hofammann

von: Balgach
Schildform: Tartsche
Wappen von: 1609
Vorlage: Jakob Oesch,
Hofammann

von: Balgach
Schildform: Tartsche
Wappen von: 1609
Vorlage: Jakob Oesch,
Hofammann

von: Balgach
Schildform: Tartsche
Wappen von: 1679
Vorlage: Josef Oesch, Hofammann

von: Balgach
Schildform: Tartsche
Wappen von: 1679
Vorlage: Josef Oesch, Hofammann

von: Balgach
Schildform: Tartsche
Wappen von: 1595
Vorlage: Jakob Oesch, Hofammann

von: Balgach
Schildform: Tartsche
Wappen von: 1719
Vorlage: Johannes Oesch, Hofammann

von: Balgach
Schildform: Tartsche
Wappen von: 1740
Vorlage: Johannes Oesch, Hofammann

von: Balgach
Schildform: Tartsche
     
Wappen von: 1740
Vorlage: Johannes Oesch, Hofammann

von: Balgach
Schildform: Tartsche
     

Familienname
Ein Familienname kann aus einer Eigenschaft oder einem Beruf eines Menschen entstanden sein. Er kann jedoch auch von einem Ortsnamen oder von geographischen Lagen (Herkunft) abgeleitet sein. Der Nachname Oesch gehört zu der letzten Gruppe, da er auf Flurnamen oder Saatfelder zurückzuführen ist.